Jetzt bin ich schon seit 3 Jahren im Vereinsheim.

Eigentlich war ich als junges, aufstrebendes Lieblingsmesser vom Chef nicht sehr begeistert als ich erfahren hatte, das es ein Vereinsheim sein sollte,in dem ich meine nächsten Jahre verbringen sollte. „Aber“ – dachte ich damals: „der Wolferl und seine Alma werden das schon schaukeln…“

 

Und so gibt es viele, viele Geschichten die ich mit den beiden schon erlebt habe und es werden immer mehr.

Eine ist erst vor kurzem geschehen...


Der erste Grillabend in diesem Jahr.

Es war kalt – und ich meine richtig kalt! Alles war unter dem Tennisvordach aufgebaut und pünktlich fertig. Blöd war nur, dass niemand dem Wolferl gesagt hatte, dass der Alleinunterhalter noch ein paarZwiebelmesser Österreicherwitze und sonstige Gschichterln von sich geben durfte und derweil das Fleisch trocken und zäh wurde. – das hat ihn überhaupt net gfreit kann ich euch sagen! nun, was soll ich euch erzählen, er ist so narrisch g‘worden, das nichts mehr sicher vor ihm war - und ich wieder voll dazwischen. Glücklicherweise gab es keine Personen- sondern nur mäßige Sachschäden – also, so hat es sich zumindest angefühlt… Aber genau so schnell wie er sich aufgeregt hat, hat er sich auch wieder beruhigt und hat mit den Gästen, die dann am Grill anstanden herumgealbert.

I sags eich, manchmol is es mit meim Chef echt gfärlich, selbst für mi ois Liablingsmessa!

Euer Tomahawk